#IstSexgleichberechtigt

Slutshaming – oder wieso es einfach ist, eine Schlampe zu sein

“ Slut Shaming greift Frauen für ihr sexuelles Verhalten, Gebahren oder auch Kleidungsweise an, oder redet ihnen hierfür Schamgefühle ein.“

(Quelle: http://feminismus101.de/slut-shaming/)

Slut Shaming oder zu deutsch „Schlampen beschämen“, ein Begriff der so in unserer Sprache nicht existiert, beschreibt das Beschämen von Frauen für ihre Sexualität – dabei geht es nicht nur um Sex an sich, sondern auch um z.B. ihre Kleidung oder ihr Verhalten. Wir sollen uns schämen für etwas, deshalb nennt man uns „Schlampe“.

Ich saß mit verschiedenen Frauen an einem Tisch. Wir lernten uns gerade kennen. Zwei Freundeskreise die zusammen kamen und miteinander feiern wollten. Irgendwie war es für mich immer unangenehm, neue Frauen kennenzulernen. Gerade auch weil ich wusste, dass viele in diesen Kreisen genau so waren: „Kennst du diese Lisa? Richtige Schlampe. Guck mal ihre Fotos bei Facebook“. So saß ich dazwischen, diejenige, die auf Instagram sich mehr nackig machte als jede andere in diesem Raum und wusste nicht richtig was ich dazu sagen sollte. „Ich kenne sie nicht, sorry.“ versuchte ich der Situation irgendwie auszuweichen. Man weiß nie genau wie man reagieren soll. Dass das nicht richtig ist, so über jemanden zu reden, weiß jeder. Aber fährt man denjenigen gleich dafür an? Ich habe  in solchen Situationen mich bewusst versucht davon zu distanzieren. Gar nicht drauf eingehen und denjenigen ignorieren. Wenn man mich direkt nach meiner Meinung zu irgendwelchen Bildern gefragt hat, habe ich meistens nur mit den Schultern gezuckt. „Wenn sie solche Bilder machen will, lasst sie doch.“ Das war meist die unparteiischste Antwort, die ich auf Lager hatte und gleichzeitig die, die zu 100% dem entsprach, was ich dachte. Lasst sie doch.

Umso öfter ich neue Leute kennenlernte, desto mehr fiel mir auf, wie einfach es wurde mit solchen Themen ins Gespräch zu kommen. Ein gesellschaftlich anerkannter Hass-Smalltalk und schon waren sich Fremde nah wie Freunde. Immer mal wieder vielen dann diese Sätze wie „Richtige Schlampe“ oder „die hat auch mit dem und dem gef*ckt!“ – und du weißt einfach nicht was du sagen sollst. Diese Themen bringen mich in solche unangenehme Situationen, dass ich es deshalb irgendwann aufgegeben habe, überhaupt noch darauf zu reagieren. Wahrscheinlich wurde ich deshalb eher ein unangenehmer Gast.

Keine Frage, ich bin mit eine der vulgärsten Frauen die ich kenne. Ich schimpfe den lieben langen Tag vor mich hin. „Nutte„, „Schlampe„, etc. fällt dabei auch – aber nie in dem Kontext von „Sie ist so billig und ich muss ihr definitiv vorschreiben wie sie ihr Leben richtig zu führen hat.“ Meistens sind es für mich Ausdrücke der Wut. Wenn ich meiner Wut Luft machen will, benutze ich Schimpfworte. Trotzdem würde ich niemals jemandes Entscheidungen ankreiden wollen – oder so weit gehen, dass ich ihm das Leben schwer machen will. Jeder darf und soll genau so für sich leben, wie er sich das Leben vorstellt. Punkt. Ohne Diskussion.
Mich hat einfach interessiert: Wie geht es anderen mit diesem Thema?
Dass wir das alle nicht gutheißen können ist selbstverständlich. Aber wie genau kommen wir überhaupt darauf, jemanden für seine Sexualität zu verurteilen? Und warum sind es eigentlich Frauen die wir  „slut shamen“?

Was bedeutet „Slut Shaming“ für dich?

Justine: „Slutshaming assoziiere ich mit veralteten Denkweisen. Ich weiß natürlich was es bedeutet und auch, dass viele Angst davor haben. Allerdings ist es für mich vollkommen egal ob dieses Wort existiert oder nicht.“
Maria: „Es verletzt die weibliche Individualität, egal ob man jemanden für seinen Kleidungsstil oder seinen Umgang mit Sex verurteilt.“
Marie: „Slutshaming definiert sich für mich so, dass man sich dafür schämen muss eine „Schlampe“ zu sein, wobei das auch wiederum relativ ist, da einen selbst der Kleidungsstil zu einer Schlampe machen kann. Quasi die Verurteilung anderer Menschen für einen offen Lebensstil.“
Jospehine: „Slutshaming bedeutet für mich persönlich eine Frau zu be- und vor allem zu verurteilen aufgrund ihrer Lebensweise (Party, Alkohol) und eben besonders wegen ihrer Anzahl an Sexualpartnern. Dabei sind die Umstände, Zeitraum etc völlig egal, Hauptsache das Prädikat „Bitch“ „Schlampe“ oder“Hure“ fällt.“

Wenn ich Abends ausgehen wollte, durchforstete ich meinen Kleiderschrank. Etwas, in dem ich mich wohl und begehrenswert fühle. Eng sollte es sein. Ich fand ein Top, leicht durchsichtig. Zog darunter einen auffälligen BH. Perfekt. „Du siehst heiß aus, Mel!“ sagte ich zu meinem zufriedenen Spiegelbild. Als ich mit meinem Look an meiner Oma vorbei ging, sah ich sie bloß ihre Augen rollen. „Melanie. Kind! So willst du raus gehen? Da starren dir alle Männer auf den Busen!
Als ich das erste Mal mit 13 einen Tanga anziehen wollte, bekam ich das erste Mal „slut shaming“ zu spüren. „Das ziehst du nicht an! Das ist viel zu aufreizend für ein junges Mädchen!“ Klar, kann man das alles noch etwas „deckeln“ in dem man sagt: Deine Familie hat sich einfach Sorgen um dich gemacht! Wenn man den Gedanken aber weiter spinnt, fragt man sich: Worum Sorgen gemacht? Darum, dass ein Mann schlecht über mich reden könnte oder sich eingeladen fühlt, mich respektlos zu behandeln? Warum muss ich mich dann einschränken? Warum wird dem anderen nicht verboten, mich schlecht zu behandeln?

Bis heute frage ich mich, wieso ich das nicht anziehen durfte. Immerhin hatte ich eine Jeans an und keiner würde diese Unterwäsche sehen – außer mir. Und mir gefiel sie. Immer wieder redete man mir meinen Wert aufgrund meiner Kleidung und Optik ein. Züchtig und ordentlich sollte ich aussehen, damit ich auch eines Tages einen vernünftigen Mann finden würde.

Warum hält sich dieses „Männer mit vielen Frauen sind mehr wert, als Frauen mit vielen Männern“-Ding in unserer Gesellschaft so?

Becca: „Ich denke, dass die „Geschlechterrollen“ noch immer vorherrschen. Auch wenn Frauen und Männern mittlerweile meistens als gleichwertig betrachtet werden, ist dies aufs Thema „Sex“ bezogen noch nicht der Fall. […]“
Justine:  […] und viele auch Angst vor Slutshaming haben, wenn Sie viele Sexpartner haben/hatten.“
Marie: „Ich denke das hält sich so, weil Männer und Frauen immer noch nicht gleich gestellt sind, insbesondere sexuell […]“
Maria: „[…] die Diskrepanz spiegelt nur eine weitere Facette der Diskriminierung aufgrund des weiblichen Geschlechts wider […]“
Anna: „Ich denke, dass an dieser hartnäckigen Theorie vor allem Frauen Schuld sind, aber in unserem unglaublichen Wahn, den Mann für alles zu beschuldigen müssen, machen wir ihn dafür verantwortlich anstatt, die vermeintlichen Fehler bei uns zu suchen […] Die Frau ist in 2016 nicht mehr verpflichtet stellvertretend für die Ehre und den Stolz des Mannes einzustehen […] und diese Gedanken müssen Frauen aus ihren Köpfen bekommen und nicht nur Männer.“

Ich empfand es immer als unfair, wenn ich den Unterschied zwischen Jungs und Mädchen so offensichtlich sehen konnte, aber alle so taten, als wäre er nicht da. Wenn im Sommer die Sonne dich schweißgebadet empfing und du den Bikini höchstens im Schwimmbad anziehen konntest. Dass die Kerle in den Städten ohne T-Shirts rumliefen, interessierte da keinen. Wenn ich bloß mein Shirt ausgezogen hätte und im BH rumgelaufen wäre, hätte man mit Sicherheit am nächsten Tag die Schlagzeile auf Facebook lesen können „INSTAGRAM-USERIN ZIEHT BLANK!“ – Schande über mich. Ständig musste man Ungerechtigkeiten hinnehmen und damit leben, „dass man nun mal eine Frau war“.

Sind es eher Männer oder Frauen die slut shamen?

Justine: „Das ist wahrscheinlich sehr gemischt. In unserer direkten Umgebung sind es meist Frauen, die Frauen slutshamen. In anderen Kulturen und auch in älteren Generationen unserer Kultur sind es denke ich mehr die Männer.“
Marie: „Frauen missgönnen einem meisten viel mehr oder lästern, stempeln einen ab. Von Männern bekommt man für eine offenherzige, unkomplizierte und ehrliche Lebebsweise eher Komplimente oder halt unkomplizierten Sex ohne Kopfschmerzen und Gerede.“
Anna: „Wie oben schon beschrieben sind es für mich eher oder eindeutiger Frauen die „haten“, da Frauen sich immer verpflichtet fühlen sich gut und anständig zu fühlen, als ihre eigene Libido zu befriedigen […]“
Gabi:  „Ich würde mal sagen, dass es  mehr Frauen sind […]“
Josephine: „Ich glaube das kann sich ganz gut die Waage halten. Die laute und beleidigende Aussage „XY ist ne Bitch“ kenne ich eher von Männern, bzw benutzen Männer solche Worte sehr oft und Fällen diese „Urteile“ sehr häufig […] aber ich höre es auch oft von Frauen und das finde ich eigentlich viel schlimmer, wenn Frauen sich gegenseitig so fertig machen und damit ein Weltbild „aufrecht erhalten“ dass alle weiblichen Wesen als schlapmen stigmatisiert, weil sie viel Sex haben.“

In meinen Erfahrungen habe ich tatsächlich eher gelernt, dass Frauen dazu neigen zu sagen „Das ist ’ne Schlampe“. Männer konfrontieren dich anders damit: Sie gehen davon aus, dass du auf Sex aus bist, wenn du wie Sex aussiehst. Wer einen Ausschnitt trägt, will — und das ausschließlich – gebumst werden. Das ist für mich oftmals sehr ermüdend, weil du im Gespräch oder Kennenlernen dann offensiv nochmal sagen musst: „Ich steh nicht so auf One Night Stands“ und dein Gegenüber gerne kontert mit „deine Bilder sagen was anderes“.

Wie reagieren Männer auf eine sexuell „offene“ Frau?

Maria: […] sexuelle Offenheit beginnt mit der Akzeptanz der eigenen Bedürfnisse und des ausprobierens von Wünschen und Sehnsüchten […]

Justine:  Also alle Männer mit denen ich in dieser Hinsicht bis jetzt Kontakt hatte, hatten absolut keine Probleme damit und den meisten Männern ist es auch relativ egal, wie ich mit meiner Sexualität umgehe, solange man sich treu ist […]

Marie: „Offen bedeutet für mich darüber frei zu reden, sich unbeschämt zu nehmen, was man möchte beispielsweise Sex ganz ungeniert einfach n Quickie in der Disco etc. Eine Frau, die klar weiß was sie will und nicht lange fackelt.
Es gibt zwei Varianten, wenn nicht sogar drei.
A) Geil, finde ich Mega gut.
B) Sorry, nicht meins.
C) Sorry, nicht meins – aber einmal ficken geht“
Gabi: „Ich selbst habe in der Vergangenheit unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Es gibt definitiv Männer, denen es offenbar unangenehm ist, wenn man als Frau oft und gerne über Sex redet […] Dennoch finde ich die allgemeine Tabuisierung des Themas Sex fast schon lächerlich…“

Für mich war Sex immer so eine Frage des Anstands: „Wer anständig ist, bleibt Zuhause und macht das Licht aus. Frauen haben keinen Spaß daran, sie dienen bloß dem Mann.“ Mit diesen Gedanken bin ich aufgewachsen. Dass MIR eines Tages Sex Spaß machen würde und ICH das für MICH tun würde, hätte ich niemals für möglich gehalten. Denn in diesem Moment, wo ich es genießen würde mit Männern zu schlafen, würde ich meinen „Anstand“ verlassen und zur „Schlampe“ werden – so sagte man es mir.

Wie viel Wert misst du Sexualität bei?

 Justine: „Ich denke, Sexualität ist etwas wichtiges, dass jeder so ausleben sollte, wie es ihm gefällt. Sexualität bestimmt ja auch ein bisschen wer man ist […]“
Anna: „Sexualität in einer Beziehung ist das A und O. Keine Frau sollte schlecht gebumst sein oder gar Angst haben/ Scham empfinden über Sexualität mit seinem Partner zu reden […]“
Marie: „Stimmungsabhängig. Ich finde manchmal steht Sexualität an erster Stelle, es muss raus, man muss darüber reden, der Fortpflanzungsdrang muss raus, man findet jemand einfach geil. Und manchmal bist du genervt von deinen eigenen Instinkten oder die, der anderen Menschen […]“

Irgendwie schwang immer dieser negative Beigeschmack mit, wenn man über Frauen und deren sexuelle Abenteuer sprechen wollte. Wenn du über Männer gesprochen hast, dachtest du: „Wow, so viele? Der muss ja richtig gut sein!“ und Männer klatschten sich untereinander ab, wenn sie es mal wieder „geschafft“ hatten. Wann haben sich Frauen mal ein High-Five gegeben, wenn sie einen Kerl mit nach Hause genommen haben?

Wenn ich Männer kennengelernt hatte, ging es irgendwann natürlich auch um Sex. Manche habe ich gefragt, andere nicht. Für mich war es komisch, wenn er mir erzählte, dass er so viele schon hatte, dass er gar keinen Überblick mehr hatte. Mir ging es dabei nicht um die Zahl – für mich ging es eher um das „Warum“. Warum hatte er so viele Frauen? Hatte er Spaß am Sex? Wollte er damit sein Selbstvertrauen aufbauen? Diese Zahl sagte oftmals mehr, als einem lieb war. Meine schrie immer: „Geplagt von Selbstzweifeln!“.

Gibt es eine Grenze für dich ab wann jemand für dich persönlich zu viele Geschlechtspartner hatte?

Lena:  „Nein! Naja mich interessiert da mehr wie viele Beziehung der Typ hatte und ob er überhaupt beziehungsfähig ist.“
Anna: „Nein die gibt es nicht, jeder macht so viele Erfahrungen wie nötig. Manchmal muss man ja auch öfters von etwas kosten um zu wissen, ob es wirklich schmeckt.“
Marie: „Ja, definitiv. Wenn du am Tag mit 10 Verschiedenen Menschen was hast, hast du verlernt zu fühlen -egal ob sexuell oder emotional […] Definier dich, darüber, aber nicht nur. Lass sie einen gesunden Teil deines Lebens sein.“
Josephine: „Ich glaube eigentlich nicht. Mein jetziger freund hatte auf jeden Fall 10 + Sexpartnerinnen und es hat mich nicht gestört. ich weiß das er mich liebt, mir treu ist. Und ich freue mich für ihn das er fiese Erfahrungen gemacht hat und denke auch „dann hat er sich schon etwas ausgelebt.“

 Interessiert es dich bei deiner Partnerwahl mit wie vielen Frauen / Männern dein Partner vor dir Sex hatte?

Marie: „Ehrlich gesagt schon und zwar aus zweierlei Gründen: 1. Meistens sind Menschen mit ner langen Vorgeschichte einfach abgestumpft, schnell sexuell frustriert und gehen fremd und 2. ganz einfach aus dem Grund, wenn ich liebe verletzt es mich einfach zu wissen mein Freund hatte was mit jeder zweiten.“
Sarah: „[…] Ich finde man darf sich ausprobieren, darf mal wildere Zeiten haben und mal ruhigere aber ich wünsche mir keinen Mann mit 20 Exfreundinnen. Ich will das er mich liebt und ich will das ich ihn lieben kann aber ich will irgendwo auch das er nur mir gehört und das nur ich weiß wie sehr er es liebt wenn wir es genau so machen […]“
Justine: „Ja, aber aus reinem Interesse an der Person, die mir gegenüber sitzt. Ob dann 100 oder 1 Person rauskommt ist für mich völlig irrelevant.“

Der eigentliche Gedanke bei wechselnden Sexualpartnern ist doch: Wieso machen wir einen Unterschied zwischen einer Frau mit viel Sex und einem Mann mit viel Sex? Ist das Gleichberechtigung?

Findest du in dieser Hinsicht ist Sex gleichberechtigt?

Justine: „Nein, nicht umsonst gibt es ja diese Aussage, die du in der ersten Frage genannt hast. Ich denke, dass Frauen in der Sexualität benachteiligt sind, aber auch Randgruppen, wie Homosexuelle oder andere unbekanntere Formen der Sexualität, wie Pansexuelle oder Asexuelle.“
Maria: „Sex und der Umgang mit sex ist nicht gleichberechtigt. Ein Mann wird abgeklatscht wenn er ne heisse schnitte abgeschleppt hat, eine Frau die ein heisses Date hatte wird nur verstohlen angeblickt. Es gibt eine sexuelle Diskriminierung der Frau und dem Umgang damit […]“
Josephine:  „nee! Wenn ein Typ erzählt das er schon 20 Frauen hatte, und alle nach dem Club am Wochenende klatschen die meisten. Erzählt das eine Frau sind alle angewidert und niemand will sie kennen […]“
Marie: „Absolut nicht. Als Mann darfst du einfach mehr, kannst offener sein, krasseren Sex haben. Als Frau bist du schnell abartig etc. „

Wie immer bleibt es dem Leser selbst überlassen, darüber nachzudenke und sich sein Urteil selbst zu bilden. Ist Sex gleichberechtigt?

Im Prinzip hat jede von euch gleich geantwortet, auf meine Frage:

Was würdest du dir für die Zukunft wünschen?

– GLEICHBERECHTIGUNG –

 

 

Danke an alle, die mal wieder fleißig in die Tasten gehauen haben. Als kleinen Denkanstoß zum nächsten Thema (welches DU mit auswählen kannst) hier zwei Kommentare:

 

Maria:  Mich würde mal der Umgang mit Escort, Prostitution auf freiwilliger Basis interessieren… hat jemand drüber nachgedacht? wenn ja warum? des geldes wegen oder wegen dem sex? Weiss das Umfeld davon? wie geht man selbst damit um als betroffener? Haben sich die Leute verändert? Wenn ja wie und wodurch? Warum ist eine Prostituierte weniger wert als der Mann der zu ihr kommt?
Sarah: Fände es mal total interessant wenn du über das Thema reden würdest, inwiefern man sich in seiner Beziehung aufgeben/verändern darf/sollte? Wie sehr muss ich meinem Partner gefallen oder muss ich es überhaupt noch wenn er sich doch für mich schon entschieden hat? Muss ich wirklich noch Komplexe haben wenn wir miteinander schlafen? Opfern wir Frauen uns zu sehr in einer Beziehung? Ist das unser Wesen?
Finde das ist echt ein interessantes Thema weil ich mich oftmals selbst frage, ob ich wirklich ich selbst bin in einer Beziehung oder ob ich nicht irgendwo auch immer wieder versuche meinem Partner zu gefallen und falls ich es tue, ist das denn überhaupt schlimm?!

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